11. März 2014

PAPAYA

In meinem Garten
stehen fünf Papayabäume, vielleicht sind es auch sechs. Alle sind aus Papayakernen gewachsen, und zwar dort, wo damals die Hausbau-Equipe ihre Rüstabfälle rund um ihr provisorisches Camp zufällig entsorgt hat.

Malakow*
ist die thailändische Bezeichnung für Papaya. Der Name hat nichts mit der Eroberung der Halbinsel Krim zu tun, auch besteht er lange vor dem massigen Auftreten russischer Touristen in Thailand.

Vom kleinen
meterhohen Pflänzchen bis zum stattlichen drei-Meter-Baum gibt es alle Stadien, die grössten von ihnen tragen Früchte, die – eine nach der anderen – reif werden.

So kommen Papayas
direkt vom Baum auf meinen Frühstückstisch. Halbiert, die Kerne entfernt und das Fruchtfleisch mit etwas Limettensaft beträufelt: so schmecken sie herrlich frisch.

Manchmal
darf eine Papaya aber auch in einem leckeren Salätlein mitspielen:


PAPAYA-GURKEN-SALAT mit Rohschinken

2 Portionen als Vorspeise
1 Portion als leichte Mahlzeit


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1 Schalotte (20 g), in Lamellen
Salz
     mit den Fingern gut mischen, 15 Minuten stehen lassen.
     In einem Sieb abspülen, ausdrücken.

50 ml Orangensaft (ca. 1/2 Orange)
     aufkochen, auf die Hälfte reduzieren.

1 EL Marsala
     mit den Schalotten beigeben und 2–3 Minuten zugedeckt köcheln. Auskühlen lassen.

150 g Salatgurke
     schälen, entkernen (=75 g), in feine, lange Streifen hobeln.

Salz
     mit den Gurken mischen, 15 Minuten stehen lassen.
     In einem Sieb abspülen, gut abtropfen lassen.

200 g reife Papaya
     schälen, entkernen (=150 g), in feine Streifen hobeln.
     Mit den Gurkenstreifen und den Schalotten mischen.

1 EL Rotweinessig
Salz, Pfeffer aus der Mühle
wenig Cayenne (Chili-Pulver)
2 EL Olivenöl

     verquirlen, dazugeben, mischen und kurz ziehen lassen.

     Den Salat auf tiefen Tellern anrichten.

60 g Rohschinken, hauchdünn aufgeschnitten 
     Tranchen eventuell halbieren, dekorativ dazulegen.

1 Zweig Basilikum
     abgezupfte Blättchen in feine Streifen schneiden, darüber streuen.

Mit knusprigem Baguette servieren!

nicht scharf

Tipp: statt Papaya würde auch eine aromatische Cavaillon-Melone passen. Aber die gibt’s hier nicht. Jedenfalls nicht so aromatisch, wie ich das von einer Melone erwarte...

Dieser Salat hat nichts mit «som tam», dem thailändischen Papayasalat aus grüner Gemüsepapaya zu tun.

* sprich: ma-la-kᴐᴐ (ᴐ = offenes o, wie in Hochdeutsch «toll», oder CH-deutsch «Obed»)



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