26. Juli 2014

RÜEBLI FÜRS BÜEBLI

Karotten
sind nicht nur gut für Jungs, auch Mädchen sollen zugreifen – überhaupt alle, denn das Wurzelgemüse stärkt die Sehkraft und ist gut fürs Blut.

Beta-Karotin
ist in erster Linie dafür verantwortlich. Es wird im Körper in Vitamin A umgewandelt oder wirkt direkt, beispielsweise in der Krebsprävention.

Für eine optimale Verwertung
von Beta-Karotin benötigt der Körper einen Fettstoff. Karotten sollten deshalb stets mit etwas Butter oder Öl verzehrt werden.

Für einmal
ist es nicht die obligate Petersilie, sondern der Ingwer, um den Karotten etwas Pfiff zu geben. Und den fetthaltigen Anteil steuert die Kokosnuss bei.


KAROTTENSALAT «THAI STYLE»

Spielerei mit asiatischen Zutaten
4 Portionen als Vorspeise

Einkaufsliste zum Ausdrucken

8–12 Crevetten «tail on», roh, ca. 150 g
wenig Limettensaft
     je 2–3 Crevetten auf 4 Holzspiesse stecken und mit Limettensaft marinieren.

THAI-DRESSING MIT KOKOSNUSS:
1,5 EL Limettensaft (Limettenpresse!)
1 EL Fischsauce
1 EL Palmzuckersirup (oder 2 TL Zucker)
1 EL Kokoscreme (Cream of Coconut)
1 rote Chilischote, entkernt, gehackt
1 EL Ingwer, gerieben

     zu einer Sauce mischen.

200 g Karotten
     in nicht zu feine Julienne schneiden. Sofort mit der Sauce mischen.

100 g Mungbohnensprossen (Sojasprossen)
     in einem Sieb mit kochendem Wasser übergiessen, abtropfen, zu den Karotten geben.

4 Frühlingszwiebelchen
     samt dem Grün in lange Streifen schneiden, dazugeben, alles mischen.
     Den Salat aus der Sauce heben und in Gläser füllen.

1–2 EL Reisöl
wenig Salz

     Crevetten trocknen, würzen, beidseitig kurz braten und die Spiesschen über die Gläser legen.
     Mit der verbliebenen Sauce beträufeln.

Mit knusprigem Brot servieren.

wenig scharf 

Tipp: wer keine Kokoscreme findet, kann auch 50 ml Kokosmilch auf 1 EL (= 15 ml) einkochen.

Ebenfalls pfiffiger Karottensalat, aber gekocht:
Karottensalat mit Orangen

Bildnachweis:
«Child 4 Cubes», von Ruslan V. Albitsky aka Pauk (Samsung Digimax A502), via Wikimedia Commons




Kommentare:

  1. Da hast Du was schönes und gutes entworfen/kreiiert.

    Wenn Karotten, wie in CH-Restaurants üblich für den Salat, auf der Bircherraffel gerieben werden, sind sie etwas feucht und matschig; das war auch der eine Rüeblisalat der Mutter. Besser mochte ich ihren Salat mit vorgedämpften halben Rüeblischeibchen, sehr gut und nicht so bissig, schon ewig nie mehr gegessen.

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    1. So hat eben jede Zubereitung ihre Liebhaber!
      Auf einen gekochten Karottensalat – ebenfalls etwas anders als üblich zubereitet – darfst du dich freuen: erscheint demnächst auf diesen Seiten!

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  2. Eben gefunden. Das ist ein schöner Salat. Möhren kann man prima mit einem Börner-Hobel raffeln und an Stelle von Cream of Coconut kann man sicher auch von der dicken Schicht aus der Kokosmilchdose nehmen.
    Du bist übrigens der Erste, den ich "treffe", der auch Palmzucker-Sirup kocht. Ich mache das schon lange. Finde es einfach praktischer, als die steinharten Brocken irgendwie klein zu kriegen. Den Weichen bekommt man hier kaum. "Thai-Experten" wollten mich deshalb schon an die Wand nageln, von wegen nicht echte Thaiküche ;-)
    Viele Grüße
    Ulrike

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    1. Einen Julienne-Hobel von Börner habe ich auch, damit werden mir die Karotten für diesen Salat jedoch zu fein.
      Cream of Coconut: ja, klar, siehe auch Tipp.
      Palmzuckersirup wird von Thais auch verwendet, aber nicht beim Kochen sondern beim Zubereiten von Fruchtsäften. Die werden alle zusätzlich gesüsst, sofern man nicht daneben steht und «mai sai nam taan!» (keinen Zucker beigeben) ruft!
      Ich finde, man soll es so machen, wie es einem am besten passt. Schliesslich kann man Bratkartoffeln auch so, so, oder auch so zubereiten!

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