2. August 2014

AB IN DEN RING!

Da habe ich ja
wieder mal was angerichtet!

Oft vergesse ich
meine Garnierringe zum Anrichten, die eben nicht im ersten Zugriffsbereich meiner Küche stehen. Dabei kann damit so vieles sehr attraktiv angerichtet werden. Und erst noch ganz einfach!

Angefangen von
Beilagen wie beispielsweise Reis (siehe hier und hier) oder Kartoffelpüree in einer Chartreuse aus Karottenstäbchen, über Tatar aus Fleisch oder Fisch, bis zu gekochten und/oder gelierenden Zutaten. Perfekt geformt kommen auch eine zarte Mousse oder geschichtetes Mini-Gebäck aus dem Garnierring.

Das Einzige
worauf man achten muss: die vorbereitete Masse muss eine gewisse Konsistenz oder «Zusammenhang» aufweisen, sonst fällt sie nach dem Formen auseinander.
Hier werden Zucchini- und Stangenselleriewürfelchen durch etwas geriebenen Parmesan zusammengehalten.
Also: ab in den Ring!


ZUCCHINI-SELLERIE-JARDINIÈRE mit Parmesan

2 Portionen als Vorspeise

Einkaufsliste zum Ausdrucken

3–4 Cherrytomaten
     schälen, siehe «Tomaten schälen».

200 g Zucchini
     längs vierteln, Kerne mit einem Löffel herausschaben und entsorgen, Fruchtfleisch «à la Jardinière» = in 0,5 cm grosse Würfel schneiden (ca. 150 g).

1 St. Stangensellerie 
     in Brunoise schneiden.

1 EL Olivenöl
1 Schalotte, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt

     leicht anziehen.
     Zucchini und Sellerie beigeben, 5–6 Minuten unter Wenden sanft dünsten, ohne dass das Gemüse Farbe annimmt.

Salz, Pfeffer aus der Mühle
     würzen, in eine Schüssel füllen.

Parmesan am Stück
     20 g davon dazureiben, mischen. Im Kühlschrank mindestens 30 Minuten durchziehen lassen.

1–2 Tr. Rohschinken, je nach Grösse
     in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett knusprig braten. Auskühlen lassen.

1 EL Limettensaft (Limettenpresse!)
1/2 TL Senf
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 EL Olivenöl

     zu einer Vinaigrette rühren.

2–3 Zweige Basilikum
     einige Blättchen zum Garnieren beiseite stellen, restliche Blättchen klein schneiden (nicht hacken!), unter die Zucchinimasse mischen.

     2 Metallringe von 8 cm ø innen leicht ölen, auf je einen Teller stellen. Die Zucchinimasse darin verteilen. Glatt streichen und leicht andrücken.
     Tomaten quer halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf die Masse setzen.
     Rohschinken in Stücke brechen, mit dem beiseite gestellten Basilikum dazwischen stecken.
     Vom restlichen Parmesan mit dem Sparschäler ein paar Locken abziehen, ebenfalls dazwischen verteilen.

Kann bis hierher vorbereitet werden!

     Mit der Vinaigrette umgiessen und auch darüber träufeln.
     Ringe vorsichtig abheben, sofort servieren.

nicht scharf


Tipp: ich habe confierte Tomätchen verwendet, muss aber natürlich nicht sein. Bei 3–4 Cherrytomaten lohnt sich die Zubereitung derselben nicht. Ich confiere jedoch jeweils eine ganze Gratinform voll und verwende den «Rest» als Beilage für andere Gerichte. Siehe «Tomaten confieren».

Anmerkung: weil hier keine Zucchini angeboten werden, habe ich ein Stück Wintermelone (Wax Gourd, thai: fuk khieo) verwendet.

Bezugsquelle: diese Metallringe können hier unter der Bezeichnung «Dessertringe»* bestellt werden!
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Wenn darüber bestellt wird, kostet der Artikel nicht mehr, ich erhalte jedoch einen kleinen «Vermittler-Bonus», mit dem ich für mein Blog wieder neue Küchenhelfer erwerben und ausprobieren kann.




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