26. August 2014

... UND ZUM DRITTEN

Wie ich hier
in Südthailand, wo es eigentlich gar keinen Fenchel gibt, zu welchem gekommen bin, habe ich bereits bei «Finocchio alla panna» verraten. Weiter musste ich natürlich «mein» heiss geliebtes Fenchelsüppchen zubereiten.
Eine kleine Knolle ist nun noch übrig geblieben und daraus habe ich als Drittes ein Fenchel-Carpaccio gemacht.

Bereits im Buch
«A.Vogel – für Geniesser» habe ich ein solches Carpaccio rezeptiert.
Die Kombination «Fenchel + Oliven + Baies roses» finde ich dermassen spannend, dass ich praktisch nichts daran ändern möchte.


FENCHEL-CARPACCIO mit Oliven

2 Portionen als Vorspeise

Einkaufsliste zum Ausdrucken

1 mittlere Fenchelknolle, ca. 200 g
6 schwarze Oliven ohne Stein
2 EL Olivenöl

     Fenchel mit dem Gemüsehobel längs in 3–4 mm dicke Scheiben schneiden, so dass sie beim Wurzelansatz noch zusammenhängen. Oliven längs vierteln. Beides portionenweise im heissen Olivenöl auf jeder Seite 2–3 Minuten braten, bis der Fenchel etwas Farbe annimmt.
     Fenchelscheiben und Oliven auf 2 Tellern auslegen.
     Mit dem in der Pfanne verbleibenden Öl beträufeln, je nachdem noch ein paar Tropfen frisches Öl zusätzlich verwenden.

Salz, Pfeffer aus der Mühle
1/2 Limette, Saft (Limettenpresse!)
1/2 TL Baies roses (rosa Pfefferkörner), getrocknet

     würzen, mit dem Limettensaft beträufeln. Die Pfefferkörner zwischen den Fingern zerbröseln, darüber streuen.
     Zugedeckt 30 Minuten marinieren lassen.

     Mit knusprigem Baguette servieren.

nicht scharf

Tipp: Oliven aus der Salzlake nach dem Vierteln mit Küchenpapier trocknen, sonst spritzt es aus der Pfanne!
Ein sehr vielseitig einsetzbarer Gemüse-Hobel kann hier unter der Bezeichnung «BÖRNER Power-Line V5»* bestellt werden!

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Wenn darüber bestellt wird, kostet der Artikel nicht mehr, ich erhalte jedoch einen kleinen «Vermittler-Bonus», mit dem ich für mein Blog wieder neue Küchenhelfer erwerben und ausprobieren kann.




Kommentare:

  1. ein einfaches Gericht, das mich als Fenchelfreund zum nachkochen anspricht.

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    1. Es sind ja meistens einfache Zubereitungen, die gerade deshalb überraschen!

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  2. Was soll ich anderes sagen als: Yummy!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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    1. Und wie! Ich könnte das praktisch jeden Tag geniessen!

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  3. Auch so würde mir Fenchel schmecken, wie eigentlich bis jetzt in allen Varianten, sogar roh mag ich ihn sehr.

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    1. Ich hätte ja auch noch eine leckere Zubereitung als Rohkostsalat, zusammen mit Rotkraut und Preiselbeeren. Jedoch: die Fenchel-«Lieferung» ist leider aufgebraucht!

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    2. Ist notiert. Mal sehen ob sich noch ein Plätzchen (Gewicht ...) findet ;-)

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    3. Es würde dein Schaden nicht sein! Allerdings bräuchte ich eben auch ein Gläschen Preiselbeeren dazu...
      Danke-n-einewäg!

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  4. Felix, in den Farang Shops hier sehe ich massenweise Cranberry-Produkte, getrocknet, in Dosen und Gläsern.

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  5. Ich muss wieder mehr kochen, Meow vom Herd verdrängen, weniger auswärts essen, und vor allem sollte ich nicht mehr nur Allerweltsgerichte kochen, sondern wie früher, mit Fantasie, annäherungsweise wie Du. Der Fenchel-Preiselbeer-Salat reizt. Solches ist, was ich kochen und essen mag.

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    1. Danke für den Tipp. Im «Villa Market» beispielsweise.
      Werde dir das Rezept per Mail senden!

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