22. März 2015

GANZER FISCH AUS DEM OFEN

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EIN KURZ&GUT REZEPT
*kommt ohne detaillierte Mengenangaben aus*

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Einen ganzen Fisch
brate ich meistens im Backofen, denn wer hat schon eine so grosse Pfanne (plus entsprechende Hitzequelle)?!
Dazu setze ich den Fisch aufrecht (so wie er im Wasser schwimmt) auf ein Ofenblech. Stabil wird er dadurch, dass die Bauchhöhle satt mit Kräutern/Gemüse gefüllt wird.

Rotschwanz-Papageifisch
Info siehe unten















Diese Zubereitungsart
eignet sich für alle Fische mit nicht zu hohem Rücken, wie Snapper, Zander, Zackenbarsch, Wolfsbarsch, Forelle, Saibling usw., jedoch eher nicht für einen Petersfisch, der zu hoch ist und umkippen würde.
Der Fisch wird so von beiden Seiten gleichzeitig gegart, ausserdem gibt es keine zerrissene Haut, die allenfalls beim Wenden am Blech kleben bleibt.

Informationen / Details:
für 2 Personen sollte der ganze Fisch 500–600 g auf die Waage bringen. Es können problemlos mehrere Fische nebeneinander gebacken werden.


KURZ&GUT


GANZER FISCH AUS DEM OFEN

  • Fisch von der Bauchseite her ausnehmen (lassen), Meerfische schuppen
  • Die Bauchhöhle satt füllen mit z.B.: Limetten-/Zitronenschnitzen, Frühlingszwiebelchen, Petersilie und/oder anderen Kräutern, Stangensellerie-, Karotten-Julienne usw.
  • Backblech mit Öl bepinseln, Fisch aufrecht darauf setzen
  • Fisch mit Öl oder flüssiger Butter bepinseln (nicht beträufeln, die gesamte Oberfläche muss überzogen sein!), leicht salzen
  • In den auf 180 °C vorgeheizten Backofen schieben
  • 20–25 Minuten backen, die Garzeit variiert je nach Grösse und Dicke
  • Der Fisch ist gar, wenn sich das Fleisch mit einem Messer leicht von der Hauptgräte lösen lässt


PAPAGEIFISCHE

Stellt man sich
einen Fisch vor, wird dieser wohl meistens silbrig-blau oder grau schattiert vor seinem geistigen Auge erscheinen.

Ganz anders
sind Papageifische, nämlich gelb, orange, rot, pink, grün, bis hin zu leuchtendem Saphirblau. Sie können verschiedene Farbphasen durchlaufen, fast wie eine Zauberei der Natur!

Papageifische
findet man hier in den der Küste vorgelagerten Korallenriffen. Ihren Namen haben sie erhalten, weil ihre Kieferzähne schnabelartig verwachsen sind.

Die tiefgrünen
und die blauen Exemplare haben mich in der Auslage auf dem Markt zwar fasziniert, entschieden habe ich mich allerdings für einen Rotschwanz-Papageifisch!


Kommentare:

  1. Sehr interessant ! Auch wenn "plah" nicht gerade an 1. Stelle auf meiner Wuschliste steht, so sind deine logischen Erklärungen den Fisch stehend zu "backen" einleuchtend und nachvollziehbar. Schon wieder was gelernt - ich danke dir ! :-)
    P.S. Betrachtest du die entsprechenden Bilder auf Goo.gle, so liegen alle Fische flach.

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    1. Eben. Und selbst sorgfältigst (und mühsam!) gewendet, bleibt doch sonst stets etwas Haut am Blech kleben...

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  2. Was Aehnliches hab ich unlängst bei einem französischen Koch gesehen, der auch grosse Koteletts stehend im Ofen brät. Damit sie nicht umkippen, steckt er einen oder zwei dünne Holzspiesschen quer durch und legt die Spiesschen auf einen Aufleger.

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    1. Gute Idee! Mit Hilfe von Spiesschen könnte dann auch ein St-Pierre mitmachen!

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  3. Ein sehr gute Idee und ganzen Fisch aus dem Ofen gab es schon zu lange nicht mehr!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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    1. Dann mal los!
      Manchmal gebe ich auch noch Gemüse als Beilage rund um den Fisch: Fenchel und Rüebli (beide vorgegart), Schalotten, Champignons und Kräuter.

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  4. Ganzen Fisch aus dem Ofen gab es hier in diesem hause noch gar nie, ist ja auch nicht thailändisch. Das wird nachgeholt! Die Methode scheint mir sehr erfolgversprechend, auch bei Miao.

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    1. Was soll ich denn dazu bloss antworten? Glück gehabt?!
      Nach thailändischer Art zubereitet können mich ganze Fische nur aus dem Dampf oder Sud begeistern, frittiert sind sie meistens einfach nur furztrocken.

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  5. Tolle Idee, kannte ich nicht und war selbst auch nicht drauf gekommen.
    Danke & Wird nachgemacht!
    Schöne Grüße aus Wien
    Axel

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