21. September 2015

DIM SUM

Verschiedene Dim Sum
in einem Lokal in Thailand
«Die, die das Herz berühren» 
So die Übersetzung des kantonesischen Begriffs Dim Sum – die leckeren Häppchen mit langer Tradition.
Die Köstlichkeiten chinesischen Ursprungs sind auch in Thailand sehr beliebt und vielerorts anzutreffen. Zum Frühstück, ausschliesslich! Kommt man zu spät, sind die Leckereien bereits ausverkauft.
Zum Glück gibt es ein Dim Sum Restaurant gleich bei mir in der Nähe!
Aber wenn man es nicht zu aufwändig betreibt, können beispielsweise Teigtaschen ganz leicht selbst zubereitet werden – einfacher, als vielleicht gedacht.

Shāomài
Ein grosser Teil der Dim Sum Varianten besteht aus gefüllten, kleinen Teigtaschen. Die Füllungen können Fleisch, Fisch, oder Meeresfrüchte enthalten. Shāomài sind oben offene Teigbeutelchen, mit Schweinefleisch gefüllt und meistens mit weiteren Zutaten garniert.








DIM SUM SHĀOMÀI

Shāomài – gefüllte Teigtaschen
Gefüllte, gedämpfte Teigtaschen
chinesische Küche
für 16 Shāomài, 4–8 Portionen als Vorspeise

Einkaufsliste zum Ausdrucken

180 g Schalotten, gehackt
1 rote Chilischote, entkernt, gehackt
25 g Maisstärke
     (am besten mit den Fingern) gut mischen.

1 EL Reiswein
1/2 EL Sojasauce
1 TL Sesamöl
1 TL Ingwer, gerieben
1/4 TL Zucker
1/4 TL Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
     mischen.

200 g Schweinefleisch, gehackt
     dazugeben, mit den Fingern gut mischen, bis eine gleichmässige Masse entsteht.
     Die Schalotten beigeben und alles gut durchkneten.

Kann bis hierher bereits am Vortag vorbereitet werden!

1–2 rote Chilischoten
2 Limettenblätter
     Chili längs halbieren, entkernen, in 16 feine Streifen schneiden, ebenso die Limettenblätter.

16 Wonton-Hüllen, 8x8 cm (siehe Tipp)
     Finger der linken Hand zusammenkrümmen, so dass zwischen Daumen und Zeigefinger eine ringförmige Öffnung entsteht. Darüber eine Teighülle legen. In die Teigmitte eine Portion Füllung setzen und durch die Öffnung hinunter drücken. So entsteht ein kleines Säckchen, das man mit dem kleinen Finger der linken Hand unten abstützt, während man es bis unter den Rand auffüllt (ca. 1 1/2 EL).
     Alle Teighüllen auf diese Weise füllen, dann mit Chili- und Limettenblattstreifen garnieren.

wenig Reisöl
     den Boden eines Bambus-Dämpfkorbs mit Öl bepinseln und die Shāomài darauf setzen.
     Zugedeckt über kochendem Wasser 12 Minuten dämpfen.

     Je 2–4 Shāomài pro Person mit einer Sauce servieren: es passt der rote Ingwer-Dip, Sauce «Mandarin», oder «Nuớc mắm pha» (die klassisch-vietnamesische) Dip-Sauce.

wenig scharf

Tipp: frische Wonton-Hüllen sind in Asien-Geschäften erhältlich. Übrig gebliebene Teigblätter können eingefroren werden.

Wer es aufwändiger mag:
  • Shāomài vor dem Dämpfen mit Rührei, Seetang, Schinken, Pilzen oder kleinen Crevetten garnieren

Teighüllen selber machen:
  • 125 g Weizenmehl mit 100 ml Wasser im Rührwerk der Küchenmaschine bei niedriger Geschwindigkeit solange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Allenfalls noch einige Tropfen Wasser beifügen
  • Teig zu einer Rolle formen, in Klarsichtfolie verpackt im Kühlschrank etwas ruhen lassen
  • Teig bemehlen und mit der Pasta-Walze in 2 Portionen bis Stufe 5–6 auswallen
  • Teigbahnen in Quadrate von 8x8 cm schneiden
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Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)

Eingeladen von Susanne «MAGENTRATZERL», ist dies mein Beitrag zu Zorras Blog-Event «TEIGTASCHEN».



Kommentare:

  1. Donnerwetter, bist Du schnell! Und dann auch noch eine Sorte Dim Sun, die ich noch nicht selbst gemacht habe. Das wird sich jetzt ganz fix ändern, danke :-)

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    1. Aber gerne, liebe Susanne!
      Wie bereits geschrieben: Dim Sum wollte ich längst wieder mal machen, Teighüllen hatte ich noch im «kühlen Schrank», also war das Ganze fix gemacht, ist eh kein grosser Aufwand, selbst wenn man das vielleicht stets denkt!

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  2. Oh, die sehen aber ober-hübsch aus, die kleinen Dinger! Und schnell bist du...tsss! :) Ich weiß übrigens auch schon, was ich für's Event mache. Vielleicht klappt's am Wochenende. Viele Grüße!

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    1. Danke, Barbara!
      Wie erwähnt: der Plan, wieder einmal zu «dimsumsen» stand bereits und die Zutaten vorhanden. Passte also bestens.
      Bin gespannt, was an Teighüllen alles zusammenkommt!

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  3. Hi,

    diese Art, Teigtaschen zu machen, hab ich doch interessant gefunden und die Anregung gerne mitgenommen; dazu auch einen Artikel verfasst, aber der Pingback scheint nicht angekommen zu sein - Schade.

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    1. Hallo Klaus-Peter,
      Danke für dein Kompliment zu meinen Dim Sum Shāomài wie auch für die Links.
      Pingback sollte eigentlich funktionieren, vielleicht versuchst du es nochmals?!

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